Reiselust-Fernweh

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Thailand/Kho Samui

        

       


       Schnuppertour Thailand

Wie sollte es anders sein, irgendwann kommt jeder Asienfan auch mal nach Thailand. Das Land zählt wohl zu dem beliebtesten Reiseland in Asien und
das nicht nur bei der jüngeren Generation. Immer mehr Rentner verbringen
hier entspannt Ihren Lebensabend da die Lebenshaltungskosten günstig und
das Klima sehr angenehm ist.

Thailand hat zwei verschiedene Klimazonen: ein tropisches Savannen-Klima
im nördlichen Teil des Landes und ein tropisches Monsun-Klima im Süden und Südosten. Es gibt drei Jahreszeiten: die sogenannte „
kühle“ Jahreszeit
(November bis Februar) mit Temperaturen zwischen 21 und 30 Grad,
die
heiße Jahreszeit (März bis Ende Mai) mit Durchschnittstemperaturen um
30 Grad und die
Regenzeit (Juni bis Oktober), in der sich Sonnenschein
mit kurzen, heftigen Regenschauern abwechselt. Das Thermometer bleibt
trotzdem bei 32 Grad. (Im Schatten!) Die beste und angenehmste Reisezeit
ist von November bis Mitte April.
Die Inseln Thailands besitzen sehr häufig ein eigenes Klima, deshalb gelten
für sie mitunter andere Reisezeiten!


Unser erstes Ziel war die quirlige Metropole Bangkok. Untergebracht waren wir im Ramada ****Hotel welches außerhalb vom Stadtzentrum lag. Es war dort sehr schön, sauber und das Personal zuvorkommend. Das Frühstück
wurde in Buffetform serviert. Es gab ein reichhaltiges Angebot an Wurst, Käse, Obst, Jogurt, Eierspeisen in jeder Form, warme Speisen für Asiatische Gäste, Brot und Brötchen. Wer hier nichts gefunden hat war selber schuld. Unser geräumiges Zimmer (12.Stock) war sehr schön und hatte einen tollen
Blick auf den Pool bzw. River. Ausgestattet war es mit Radio, Flachbildfernseher, Minibar, Wasserkocher, Bademantel, Fön und Wifi. Letzteres konnte man auch im Poolbereich kostenlos nutzen. In der Umgebung gab es außerdem reichlich Wechselstuben und Einkaufsmöglichkeiten.
Da wir nur eine Nacht in Bangkok waren, haben wir Abends lediglich einen Sparziergang zum dortigen Nachtmarkt gemacht. Er ist sehr modern gehalten und der schönste und sauberste den wir bis jetzt in Asien gesehen haben. Auf dem gesamte Gelände befinden sich mehreren Hallen in denen wiederum kleine Geschäfte, Kino, Restaurants und Pubs untergebracht sind. Das Gelände ist teilweise überdacht und reicht bis an den Fluss. Hier lässt sich die beleuchtete Skyline am besten bei einem guten Essen, in einem der zahlreichen Restaurants direkt am Fluss genießen.

Am nächsten Morgen begann unsere  4-tägige Privatrundreise, die uns einen kleine Eindruck von Thailand vermitteln sollte.
Vorbei an riesigen Salzfeldern, führte uns der Weg nach
Mae Klong. Dort befindet sich der spektakulärer Markt welcher teilweise auf den Gleisen stattfindet und zweimal täglich, wenn der Zug kommt kurzfristig zurückgebaut wird. Da wir dieses Schauspiel bereits im Fernsehn gesehen hatten, war es  schon ein außergewöhnliches Erlebnis dies live miterleben zu dürfen.
Nachdem wir unseren Bummel über den Markt beendet hatten, fuhren wir zu einer einheimischen Familie. Wir durften das Wohnhaus besichtigen, bekamen Einblick in das tägliche Leben und wie man sein Geld verdiente. Selbstverständlich konnte man auch für die "Lieben daheim"  Souvenirs kaufen.  
Dann, etwa 80 Kilometer südwestlich von Bangkok kamen wir zu unserem nächste Highlight, dem Floating Market in Damnoen Saduak. Früher als Thailand über kein richtiges Straßennetz verfügte, dienten die Kanäle (Khlongs) als Transportwege. Obst und Gemüse, aber auch Fleisch und Fisch wurden per Boot in die Städte transportiert und auf dem Wasser verkauft. Heute ist es weitgehend nur noch eine Touristen-
attraktion. Die Boote, auf denen sich die Handelswaren türmen, werden in erster Linie sehr geschickt von Frauen gesteuert. Aber aufpassen das man nicht einen zu hohen Preis für die Ware bezahlt! Handeln kann man auch hier!  
Einen besonderen Reiz haben die schwimmenden Garküchen, auf denen für Einheimische und Touristen gekocht und gebraten wird. Der schwimmende Markt hat uns sehr gut gefallen und ein Besuch lohnt in jedem Fall. Die farbenfrohen Motive und das rege Treiben der vielen Boote laden zum fotografieren ein. Eins muß man sich aber vor Augen halten, von fotografierenden Touristen  kann keiner seine Familien ernähren und so sollte man sich nicht wundern wenn die Händler manchmal bestimmend oder auch mal unfreundlich auftreten.

Danach ging es weiter nach Kanchanaburi.
Historischer Hintergrund:1943  wurden Tausende von Alliierten Kriegsgefangene nach Kanchanaburi gebracht, um unter Aufsicht der Kaiserlich Japanischen Armee die insgesamt
415 km lange Todesbahn zu erstellen. Die Bahnverbindung sollte im 2. Weltkrieg eine logistische Verbindung zwischen Burma und Thailand herstellen. Sie war auch dazu gedacht, um den Japanern ausreichend Nachschub an Kriegsmaterial für die an den burmesischen Grenzen einfallenden Briten zu gewährleisten.

An der Don-Rak Kriegsgedenkstätte gedenkt man den 6.982 australische, holländische und britische Kriegsgefangene, die während der Konstruktion der Todesbahn ihr Leben liesen. Jedem Gefallenen wurde zum Gedenken ein Grabstein mit seinem Namen errichtet.

Wir besichtigten die berühmte Brücke am River Kwai und unternahmen anschließend eine Bahnfahrt auf der historischen Strecke  von Wang Pho bis Ban Khao.

Unser Programm für den erster Tag neigte sich dem Ende
und so brachte man uns zur Anlegestelle an den River Kwai. Dort wurden wir von einem Langboot abgeholt und nach etwa 15 Minuten Fahrzeit  zum River Kwai Resotel*** gebracht.
Die Hotelanlage befindet sich in traumhafter Umgebung. Eingebettet in die Natur, wohnt man in kleinen Bungalows.
Die Zimmer haben alles, was man für ein paar Nächte braucht (angenehmes Bett, Klimaanlage,Minibar, TV, Bad, WC). Die Anlage war sauber, das Personal aufmerksam und freundlich. Wifi war ebenfalls vorhanden.

Bei unserem Aufenthalt war das Resort nicht voll belegt, so hatten wir das Glück abends an unserem Tisch ein kleines Buffet präsentiert zu bekommen. Es war einfach gigantisch
und nicht zu schaffen. Das Hotel hat uns sehr gut gefallen und wird von uns gerne weiterempfohlen.


Am folgenden Tag war unser erstes Ziel der Erawan Nationalpark. Hauptattraktion des Parks ist der Erawan Falls (Wasserfall), der nach dem Erawan, einem dreiköpfigen Elefanten aus der hinduistischen Mythologie benannt wurde.
Er besteht aus insgesamt sieben Stufen die auch gerne wie von uns, zu einem erfrischenden Bad genutzt werden können. Der gesamte Park ist sehr sauber und wird ständig überprüft. Selbst Trinkflaschen werden registriert und müssen bei verlassen des Parks wieder vorgezeigt werden. Das liegt nicht zuletzt daran das der Park bei Familien sehr beliebt ist. Früh morgens reisen Sie mit dem Tagesproviant an und verbringen den ganzen Tag mit schwimmen, essen und trinken (offenes Feuer ist im Park nicht erlaubt).

Nach dem Nationalpark stand das Erlebnis "Elefantenreiten" auf dem Programm.  Wir hatten viel Spaß mit dem großen und anschließend dem kleinen Elefanten (wir wurden ordentlich geduscht). So ein kleiner Kerl weiß gar nicht, was für eine Kraft er schon hat und man benötigt schon zwei bis drei starke Männer um Ihn von etwas abzubringen.

Am späten Nachmittag erkundeten wir die Lawa Höhle in der Nähe unseres Hotels. Nach unserer Meinung ist der Besuch nicht lohnenswert.  Die Höhle ist nicht schön ausgeleuchtet, feucht und durch den Fledermauskot sehr rutschig (unbedingt festes Schuhwerk erforderlich!).

Am vorletzten Tag unserer kleinen Rundreise, begaben wir
uns am nächsten Morgen mit einem Motorboot auf eine eindrucksvolle Fahrt entlang des Kwai-Flusses. Anschließend ging es mit dem Auto weiter zu einem sehr alten buddhistischen Tempel, dem Wat Palaylai. Weitere Sehenswürdigkeit ist der Luang Pho Tho (wörtlich: riesiger, ehrwürdiger Vater). Es ist eine 23 Meter hohe Buddha-Statue in sitzender Haltung.
Nach der Besichtigung fuhren wie in die ehemalige Hauptstadt Siams, nach Ayutthaya. Wir erkundeten die eindrucksvollen Ruinen des Wat Phra Si Sanphet und des Wat Panan Choeng. Bemerkenswert ist dort die19 Meter hohe vergoldete Buddha-Statue aus dem Jahr 1334, die eine der größten alten Buddha-Statue des Landes ist. Sie hat eine Kniespannweite von 20,1 Metern und gilt als Beschützer des Handels und der Seefahrer.
Nach diesem anstrengenden Tag fuhren wir in unser Hotel, dem Classic Kameo****. Es war ein wunderschönes Stadthotel wo wir für eine Nacht eine ganze Suite zur Verfügung hatten. Nach einem tollen Abendessen haben wir den restlichen Tag in einer gemütlichen Straßenbar, bei guter Livemusik ausklingen lassen.

Am letzten Tag besuchten wir morgens die buddhistische Tempelanlage Wat Chai Watthanaram, im Geschichtspark Ayutthaya. Diese große Anlage südwestlich der Altstadt von Ayutthaya gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wat Chai Watthanaram war ein königlicher Tempel der vom König und seinen Nachkommen vielfach zu religiöse Zeremonien genutzt wurde.

Unweit der Anlage befand sich die St. Joseph Kirche. Sie
diente beim zweiten birmanischen Angriff den Siamesen als Schutzraum, was am 23. März 1767 zu ihre Zerstörung führte. Die ursprüngliche Holzkirchen wurde im Jahre 1666 erbaut und im Laufe der Jahre mehrmals zerstört, wieder aufgebaut und restauriert. Seit über 300 Jahren finden in der Kirche katholische Gottesdienste statt.

Hiermit endet der Ausflug in die Vergangenheit und wir setzten unsere Tour per Schiff auf dem Chao Phraya Fluss in die Metropole Bangkok fort. Die Fahrt dauerte etwa 2,5 Stunden, vorbei an einer wunderschönen Flusslandschaft und einigen historischen Gebäuden.
Die folgende Nacht verbrachten wir wieder im Hotel Ramada, um am nächsten Tag von dort aus den zweiten Teil unserer Reise anzutreten.


Früh morgens hieß es dann Goodbye Bangkok und wir flogen weiter nach Koh Samui. Für einen 14-tägigen Badeurlaub hatten wir uns am Bophut Beach im Peace Resort **** eingemietet.
Die Anlage besteht aus kleinen Bungalows die in einem Urwald ähnlichen Garten intrigiert sind. Unser Superior Bungalow war mit Terrasse, Safe, Fernseher, Minibar, Fön und Klimaanlage ausgestattet. Die Reinigung erfolgte täglich und es gab keine Beanstandungen. In der Anlage befand sich ein schöner Pool mit Sonnenterrasse. Die Sonnenschirm, Liegen und Handtücher am Pool und Strand wurde kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine gemütliche Poolbar und Restaurant befanden sich direkt in Strand nähe. Die Preise waren unserer Meinung nach etwas zu hoch aber es gab in unmittelbarer Umgebung genug Möglichkeiten sich günstiger zu versorgen. Das Frühstück wurde in Buffetform angeboten. Die Auswahl war vielseitig und von allem reichlich vorhanden. Wer Mittags nicht unbedingt im Hotel essen wollte, konnte sich direkt am Strand einen kleinen Snack besorgen. Wir nannten es Essen auf Planken. Jeden Tag um die Mittagszeit kamen geschäftstüchtige Einheimische mit Ihrem Boot und bereiteten direkt am Strand den Urlaubern kleine Snack zu. Es gab u.a. Chickenspieß, Papaya Salat , Ananas, Mango und Kokosnüsse.

Nach einem schönen Tag am Strand ging es Abends in Richtung Fishermann´s Village. Auf dem Weg dorthin macht man gerne den ersten Halt bei COCO TAMS. Hier konnte man in stimmungsvoller Atmosphäre und einem guten Cocktail den Sonnenuntergang genießen. Später am Abend wurde dort auch regelmäßig eine tolle Feuershow geboten.  

Fishermanns Village ist die Ess- und Shopping Mall vom Boput Strand, dort gibt es verschiedene Seitengassen in denen Souvenir-, Bekleidungs- und Andenkenshops zu finden sind. Bei den meisten Läden kann man gut handeln und die Verkäufer sind nicht aufdringlich. Zahlreiche Bars und Restaurant die zu einem leckeren Essen oder Drinks in gemütlicher Atmosphäre einladen, runden das Bild ab.

Als Highlight findet jeden Freitag in den Straßen von Fishermann Village bis 10 Uhr ein Nachtmarkt statt. Es wechseln sich dann zahllose Stände mit Kunsthandwerk, Kleidung und Souvenirs ab. An den unzähligen Essensständen kann man von gegrilltem Fisch, Fleischspieße, Döner, Obst bis zu frisch zubereiteten Nudelgerichten, alles zu günstigen Preisen probieren. Dieser Markt ist ein Erlebnis für die Sinne!

Natürlich gibt es auch außerhalb dieses Viertels Geschäfte und Restaurants. Man muss eben nur ein paar Meter laufen. Empfehlen können wir: Kingfisher Restaurant in Samui. Dort bekommt man einheimische und internationale Küche, mit einem exzellenten Service geboten.

Wer unsere Berichte bis jetzt verfolgt hat, kann sich
vorstellen das wir uns die Umgebung der Insel und Ihre Sehenswürdigkeiten einmal näher anschauen wollten.
Es sei jedem gesagt das Koh Samui wohl vom Preisgefüge
die etwas teurere Insel ist, da gibt es wohl günstigere!

Die Insel auf eigene Faust mit einem Roller zu erkunden kam diesmal nicht in Frage, da man uns davon abgeraten hatte. Jeden Tag konnte man den Rettungswagen hören und auf dieses Erlebnis hatten wir kleine Lust.
Das erste was uns interessierte war ein Ausflug mit der
Junk Chantara
. Es handelt sich um eine traditionelle Dschunke, 25m lang und 7m breit und komplett aus Teakholz erbaut. Mit diesem Schiff waren wir einen ganzen Tag unterwegs. Man hatte alle Annehmlichkeiten wie Essen, Trinken, Schwimmen, Schnorcheln, Angeln, ja sogar Jetski konnte man fahren, inklusiv. Es war ein relaxter Tag an Bord der uns auf der Rückfahrt, an den zerklüftete Höhlen und den einsamen Stränden von Koh Phangan vorbei führte. Ein schöner Sonnenuntergang war die Krönung, bevor wir um ca.19 Uhr  wieder im Hafen von Koh Samui einliefen.

Diesen Ausflug können wir jedem nur empfehlen.


Unser nächster Ausflug führte uns über die halbe Insel. Zuerst ging es zum Elefantenreiten in ein Camp, wo man uns im Anschluss noch die Zubereitung einer Currypaste zeigte.
Nach der Vorführung ging es weiter zu einer Affenshow.
Hier wird gezeigt wie die Affen die Kokosnüsse ernten. Anschließend kann man sich über die Weiterverarbeitung und Produktvielfalt der Früchte informieren. Natürlich gehörte auch der Besuch einer Werkstatt mit anschließenden Verkaufsraum dazu.
Nächster Stopp war der Wasserfall Na Muang 2. Er ist 80 Meter hoch und besitzt ein natürliches Wasserbecken das sich zum Baden eignet. Das Mittagessen, welches landestypisch und inklusiv war, haben wir mit einem herrlichen Blick auf den Dschungel im Park eingenommen.

Anschließend ging es zum Tarnim Magic Garden auf Koh Samuis höchstem Berg, den Khao Pom (635 Meter). Es ist
der Skulpturengarten des Bildhauers Nim Thongsuk, ein faszinierender magischer und zugleich mystischer Ort. Zu sehen gibt es steinerne Buddhaskulpturen, Skulpturen aus thailändischen Märchen, Engel, Tänzerinnen, Musiker und Tiere.

Am Schluss besuchten wir noch den wohl zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Koh Samui zählenden Wat Kunaram. Attraktion der Tempelanlage ist die Mumie des Mönchs Luang Po Daeng. Dieser starb 1973 im Alter von
79 Jahren während einer Meditation. Luang Po Daeng hatte zu Lebenszeiten nicht nur seinen genauen Todestag voraus-
gesagt, sondern auch prophezeit, dass sein Körper nicht verwese. Die Mumie wird nun im Wat Khunaram hinter Glas aufbewahrt und ist täglich Schauobjekt für Hunderte Touristen.

Fazit unseres Thailandurlaubs:  Es ist ein wunderschönes Land mit sehr freundlichen Menschen. Wir hatten eine tolle Zeit und hätten uns den Urlaub so nicht vorgestellt. Es war bestimmt nicht der letzte Besuch, wir kommen wieder.

                                                                                                                                 Stand April/Mai 2014

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü