Reiselust-Fernweh

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Thailand/Khao Lak


         
                                 

          Khao Lak
Ein Paradies mit einsamen Stränden

                        

Wenn man an Phuket oder Khao Lak denkt, haben die meisten noch die furchtbaren Bilder von Weihnachten 2004 vor Augen. Es geschah das unfassbare, eine furchtbare Tsunami-Killerwelle Tod und Zerstörung an Thailands Westküste brachte. Damals starben in Thailand mehr als 8000 Menschen, darunter auch viele Urlauber aus Deutschland und Skandinavien. Die Spuren der Katastrophe sind beseitigt, aber die Narben noch lange nicht verheilt.

Nach unserem ersten Thailand-Urlaub im April war für uns klar, dass wir noch mehr von diesem Land kennenlernen wollten und so machten wir uns schon zeitig auf die Suche um eine Unterkunft für den Jahreswechsel 2014/15 in Khao Lak zu finden.

Wie der Zufall es wollte, fanden wir im Internet das Jasmin Resort**. Es ist eine kleine ruhige Bungalow-Anlage, in zweiter Reihe am Bang Niang Beach und steht unter Thai-/Schweizer Leitung. Die Anlage besteht aus 9 Doppel-bungalows mit Terrasse, die in einem mit viel Liebe angelegten und gepflegten Garten eingebettet sind. Sie sind geräumig, hell und zweckmäßig mit Safe, Minibar,TV, Klimaanlage und großzügigem Badezimmer ausgestattet. Die Reinigung erfolgt täglich und wurde  immer zu unserer Zufriedenheit erledigt. Die Minibar wurde täglich aufgefüllt und für unser Dafürhalten zu fairen Preisen. Kostenlos im Zimmerpreis enthalten ist pro Personen/Tag eine Flasche Wasser.
Nicht nur die Besitzer Mukda und Paul versuchten auf all unsere Wünsche einzugehen, auch das Personal war sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Aus diesem Grund haben wir während des gesamten Aufenthalts, unser Frühstück im Resort eingenommen. Morgens kümmert sich Paul um seine Gäste und ist für jede Frage oder Bitte zugänglich. Er bietet auch für alle die mal keine Lust auf Toast haben, die Möglichkeit an bei einem Schweizer Bäcker Backwaren zu bestellen. Eine entsprechende Liste, auf der man seine Wünsche einen Tag vorher notieren muss, liegt aus.

Neugierig und nachdem wir unseren Koffer ausgepackt hatten, erkundeten wir sofort die Umgebung. Bei einem Sparziergang am Strand konnten wir bevor uns die Müdigkeit überkam, unseren ersten Sonnenuntergang genießen.

Im Vorfeld hatten wir schon einiges über die Strände von Khao Lak gelesen. Gespannt waren wir vor allem da wir gelesen hatten, dass alle kleinen Shops und Restaurants am Strand auf Anordnung der Regierung, im Sommer 2014 abgerissen wurden.
So machten wir uns zu Fuß auf den Weg, um den circa zwei Kilometer langen Bang Niang Beach im oberen Teil, Richtung Khuk Khak Beach zu erkunden. Die Straße parallel zum Strand führte uns direkt zum Nong Prew Restaurant. Wir waren angenehm überrascht, denn der Wiederaufbau am Strand hatte schon begonnen. Hauptsächlich waren es jedoch Massagehütten und was Essen und Trinken anging, hatte das Restaurant eine Monopolstellung. Die Angestellten waren freundlich und bemüht. Qualität und Menge der Speisen war sehr gut, wenn auch unserer Meinung nach für thailändische Verhältnisse etwas zu teuer.Toilettenanlage, Sitzplätze, kostenlose Liegestühle und Sonnenschirme waren ausreichend vorhanden und ok.
Der Strand war feinsandig und das Wasser sauber. Baden ist sowohl bei Ebbe als auch bei Flut möglich. Von hier aus kann man kilometerlange Strandwanderungen unternehmen, man sollte jedoch auf die Gezeiten achten, denn vom Landesinneren kommen kleine Flüsse die ins Meer münden. Das bedeutet, bei Flut sind solche Übergänge ohne Fähre oder Boot nicht passierbar. Bei einem Spaziergang am Khuk Khak Beach findet man noch die typischen kleinen Beach- Restaurants. Hier macht man gerne Halt auf einen kühlen Drink, oder genießt einen entspannten Tag auf einer der kostenlosen Sonnen-liegen, an einem fast menschenleeren Strand.

Khao Lak ist ein weitläufiger und sehr beschaulicher Ort. Auch durch die Vielzahl der Strände hatten wir selbst über Weihnachten oder zum Jahreswechsel nicht den Eindruck als wenn der Ort ausgebucht sei. Es gibt viel zu schauen, neben einigen Maßschneidereien gibt es unzähligen Shops die Bekleidung, Souvenirs, Bilder und Elektroartikel anbieten.
Darüber hinaus bietet Khao Lak eine schier endlose kulinarische Vielfalt. Ob Thai Food oder Seefood, Indisches-, Italienisches Restaurant, Steakhouse, oder vielleicht ein halbes Hähnchen im Bavaria House, die Auswahl ist riesig. Egal ob im eleganten Restaurant am Strand oder an den vielen Garküchen entlang der Straßen, hier findet jeder Besucher etwas nach seinem Geschmack.

Abgerundet wird das Bild mit sehr schönen Bars in angenehmen Ambiente, wo man bei guter Musik den Abend entspannt ausklingen lassen kann.


Nach ein paar Tagen machten wir uns auf den Weg den unteren Strand vom Bang Niang Beach, in Richtung Lah Own Beach zu erkunden. Hier sind die großen Resorts wie Mukdara, La Flora und Ramada angesiedelt. Dieser Strandabschnitt ist wie im oberen Bereich sauber und auch bei Ebbe gut zum Baden geeignet. In Richtung Lah Own Beach kommt man zum Fährmann, wo ebenfalls wie im oberen Bereich ein Fluss vom Landesinneren ins Meer mündet. Bei Flut wird man für kleines Geld (20 Baht) trocken ans andere Ufer gebracht. Uns hat dieser Abschnitt gut gefallen, nicht zuletzt wegen seiner schönen Strandwanderungen, sondern weil dort sehr viele kleine Beach-Restaurants, Bars und Shops zu finden sind. Das war schon eher das Feeling was wir uns am Strand gewünscht hatten. Hier hatte man schon wieder die Qual der Wahl, denn überall wurde zwar einfach, aber gut gekocht. Das einzigste was man natürlich in Kauf nehmen musste war die Entfernung, denn in der Nähe der großen Hotels fand man diese typischen Restaurants nicht.


Für uns gehört zu jeder Asienreise mindestens auch ein Besuch auf dem heimischen Markt dazu. Dieser findet in Khao Lak immer Montags, Mittwochs und Samstag statt. Er befindet sich am Highway gegenüber dem Tsunami- Museum.
Wir waren schon sehr erstaunt über die Vielfältigkeit der Waren, die dort unter Palmblattdächern und Sonnenschirmen angeboten wurden. Es war ein buntes treiben zwischen Obst, Gemüse, Blumen, frischen Fleischwaren, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel. Für das leibliche Wohl gab es ausreichend Möglichkeiten mal hier und dort kleine Köstlichkeiten zu angenehmen Preisen zu probieren. Gebratene Hähnchen-stücke in verschiedenen Variationen kosten 25 bis 40 Baht. Verschiedenste Nachtische wurden frisch gebacken.
Die Händler waren sehr freundlich und zuvorkommend. Sie begegneten einem stets mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Hatte man die Kulinarischen Stände hinter sich gelassen, begann das Shoppingparadies. Es gab alles was das Herz, oder der Urlauber begehrte. Gewürze, Holzarbeiten, Souvenirs, Kleidung, Schmuck, Spielwaren und Elektroartikel. Natürlich ist hier unbedingt handeln angesagt. Bei der Vielzahl an Ständen und den hohen Temperaturen kam man ganz schön ins schwitzen und so freut man sich auch über die Anzahl der kleinen Bars, die sich dort etabliert haben. Hier kann man den Markt bei einem kühlen Drink oder einem schönen Cocktail ganz entspannt genießen und das Treiben an sich vorbeiziehen lassen.

Wir hatten irgendwo im Internet gelesen, dass Pauls Frau ein Restaurant am Strand hat und so kam es uns sehr gelegen, dass Mukda uns in der zweiten Woche morgens mit an den Pakweep Beach mitnahm. Und was soll man sagen, von da an wollten wir auch nirgendwo anders mehr hin.
Wie überall wurden auch hier alle Hütten abgerissen aber eine Vielzahl ist bereits wieder in zweiter Reihe aufgebaut und verleiht dem Strand ein besonderes Flair. Es ist ein kleines Paradies, welches für unseren Geschmack alles hat was man für einen ruhigen Urlaub braucht. Endlose Strände, wunder-schöne Felsformationen und viele kleine Massagehütten, Shops, Restaurants und Strandbars die zum verweilen einladen.
Das Jasmin Restaurant welches von Mukdas Söhnen geleitet wird, bietet eine Terrasse mit gemütlichen Bambusmöbel und Kissen. Unterhalb der Terrasse befinden sich zahlreichen Sonnen-liegen mit Auflagen, die den Gästen kostenlos zu Verfügung stehen. Das Essen ist vorzüglich und wir waren froh das Mukda als gute Seele des Hauses, uns mit Rat und Tat zur Seite stand. So konnte man auch mal nachfragen und etwas neues ausprobieren, oder für den nächsten Tag einen Wunsch äußern. Spät Nachmittags unternahmen wir gerne noch einen kleinen Spaziergang mit Abstecher zur Sharky-Bar, von wo aus man im Sonnenuntergang die Einheimischen beim Angeln beobachten konnte.

Den Jahreswechsel haben wir mit Absicht nicht im Trubel der Massen verbracht. Wir haben uns gefreut und fühlten uns geehrt, dass wir im Kreis der Familie und Freunden von Mukda und Paul mitfeiern durften. Nach viel Spass und einem guten Essen wurden zum Jahreswechsel das Feuerwerk gezündet und die bekannten Himmelslaternen auf den Weg gebracht. Es war sehr beeindruckend und man hatte das Gefühl als wenn tausende kleine Seelen in den Himmel aufstiegen würden.

Alles hat ein Ende und auch der schönste Urlaub geht einmal vorbei. Wir haben in diesem Urlaub wieder sehr liebe Menschen kennengelernt und viele in unser Herz geschlossen. Der Urlaub im Jasmin Resort hat uns sehr gut gefallen und wenn auch der Urlaub vorbei ist, es ist nicht das Ende wir kommen wieder.                     


 

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei Mukda, Paul und seiner Familie für diesen schönen Urlaub bedanken. Paul Du untertreibst kein bisschen auf Deiner HP
                        "
Sie kommen als Gast und gehen als Freund "


                                
         Khao Lak   


                                                                               Stand Januar 2015

 
 
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