Reiselust-Fernweh

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Singapur/Gili Trawangan/Lombok

         

Singapur


... befindet sich im Herzen Südostasiens an der äußersten Südspitze der malaiischen Halbinsel. Der Stadtstaat
besteht aus einer großen, leicht hügeligen Hauptinsel und
rund 60 kleineren zum Teil unbewohnten Inseln.
Singapur gilt als die sauberste Stadt der Welt. Das Wegwerfen von Müll auf der Straße, das Essen in Verkehrsmitteln oder das Spucken auf die Straße wird mit hohen Geldstrafen belegt.
Die Stadt hat viel zu bieten, von Hochhäusern und Kolonialbauten über Kirchen und Tempel, Museen und Themenparks, Naturreservaten und Tiergärten, Kultur und Küche bis zu Einkaufszentren und Stränden.
Wir haben die Stadt im Rahmen eines 4-tägigen Stop-Over-Programm von Singapur Airlines gebucht. Dieses beinhaltet Hotel und die kostenlose Nutzung einer Vielzahl an Attraktionen. So hatten wir die Möglichkeit mit dem
SIA Hop-On-Bus bequem und ohne Reiseführer die Stadt
zu erkunden.

Untergebracht waren wir im Grand Pacific Hotel **** , in der Victoria Street. Die Zimmer sind geräumig, hell und sauber,
das Personal sehr freundlich und  zuvorkommend.
Ausgestattet war das Zimmer mit Fernseh-, Radio, Minibar, Kaffee-,Teezubereiter und Safe. Wir hatten nur die Übernachtung gebucht, da uns ein Frühstück mit S$ 20  
pro Person zu hoch erschien.

Das Hotel ist sehr zentral gelegen. Die beliebten Hawker Center und einige Sehenswürdigkeiten, sowie die Haltestelle des Hop-On-Bus, sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Vorbei an großen Einkaufzentren und imposanten Hochhäusern, ging es am nächsten morgen Richtung Bushaltestelle.
Dort befindet sich in unmittelbarer Nähe das im Kolonialstil erbaute
Raffles Hotel, welches 1987 zum Nationaldenkmal erklärt wurde. Berühmt wurde das Hotel u.a. durch einen Barmann des Hauses, der zwischen 1910 und 1915 den Singapur Sling erfand. An der Hotelbar werden dem Gast kostenlos frische Erdnüsse angeboten, der nach alter Tradition, die Schalen einfach auf den Boden werfen darf.


Eines der Highlights von Singapur, der
"Singapore Flyer".

Man erlebt einen unglaublichen Panoramablick auf die glitzernde Skyline der Stadt. Mit 165 Metern ist es das zweithöchste Riesenrad der Welt. Man genießt einen herrlichen Ausblick auf die Bucht Marina Bay, dass Resort „Marina Bay Sands" und schaut hinunter auf die Marina Bay Rennstrecke, Schauplatz des (Nachtrennen) Grand Prix von Singapur. Die Aussicht ist einfach überwältigend.
Das Riesenrad dreht sich sehr langsam und wird zum Einsteigen nicht angehalten. Es verfügt über 28 Gondeln (Sitzbank in der Mitte), die jeweils bis zu 28 Personen fassen. Eine Umdrehung dauert etwa 30 Minuten und der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene S$ 33 und Kinder S$ 21.(Mein Video)


In unmittelbarer Nähe des Singapore Flyer führt ein Fußweg hinüber zum "Gardens by the Bay". Wem der Fußweg von 30 Minuten zu lang oder zu heiß ist, kann vom Marina Sand Resort die Strecke mit einem Elektrofahrzeug unternehmen.

Angekommen staunt man nicht schlecht über zwei gigantisch hohe Gewächshäuser. Im ersten,dem
Cloud Forest ist eine feucht kühle Berglandschaft der Tropen angelegt. Den Mittelpunkt bildet ein künstlicher Nebelberg, mit dem weltweit höchsten 35 Meter Indoor-Wasserfall. Seinen Gipfel kann man mit dem Fahrstuhl erreichen, runter geht es jedoch über einen Wanderweg. Bepflanzt ist der Berg aus einer Mischung faszinierenden Orchideen, zarte Farne, Bromelien, bunt schillernden Begonien und bedrohlich fleischfressenden Kannenpflanzen, die im tropischen Hochland bis zu 2000 Meter über dem Meeresspiegel wachsen.


Der
Flower Dome ist eine 1,2 Hektar große Blumenhalle mit mediterranem Ambiente. Hier kann man einen spanischen Olivenhain mit einem 1000 Jahre alten Baum, Affenbrotbäume, Zuckerbüsche, Sammlungen von Pflanzen aus den Wüsten der ganzen Welt und Tulpen bewundern.
Eine weitere Attraktion des Parks sind die sogenannten
Supertrees. Die 25 bis 50 Meter hohen Konstruktionen aus Stahl und Beton sind Mammutbäumen nachempfunden. Sie sind mit Moos, Farnen, Orchideen und seltenen Pflanzen bepflanzt und dienen als Belüftungsschächte für die Gewächshäuser, Regenwasserspeicher und teilweise als Stromlieferanten. Elf der 18 Superbäume sind mit Solarzellen ausgestattet. Eine Besucherbrücke (Skywalk) verbindet die beiden größten Bäume miteinander. Von hier aus genießt man den besten Ausblick auf die futuristische Parklandschaft. Abends wird eine 15-minütige Lichtshow geboten. Für den Garden by the Bay sollte man aufgrund seiner Größe, unbedingt einen ganzen Tag einplanen. Der Eintritt in den
Park ist frei, der Besuch der Gewächshäuser kostet für Erwachsene S$ 28 und Kinder S$ 15. Ein Besuch auf der Superbaum-Brücke (Skywalk) kostet für Erwachsene S$ 5 und Kinder S$ 3 . (Mein Video)


Entspannter geht es natürlich im Bus zu. Man bekommt viel
zu sehen ohne sich großartig körperlich anzustrengen. Faszinierend ist immer wieder der Anblick auf die Skyline,
der Blick auf das Marina Bay Sand Resort, oder dem
Esplanade Center. Das Center wurde 2002 fertig gestellt, und zählt aufgrund der außergewöhnlichen Architektur in
Form zweier Durianfrüchte, zu den Wahrzeichen von Singapur. Es besteht aus einem großen Theatersaal, einem großen Konzertsaal sowie diversen Bühnen im Freien. Ebenso ist
dem Gebäude ein Einkaufszentrum, die Esplanade Mall angeschlossen.  

Überquert man den Singapur River erreicht man das
Kolonialviertel mit seinen historischen Gebäuden. Zu ihnen gehört der Oberste Gerichtshof aus dem Jahre 1939, das Parlamentsgebäude, die Victoria Memorial Hall mit dem Victoria Theater und die St. Andrews Kathedrale .



Nicht nur die vielen Sehenswürdigkeiten machen Singapur
so interessant, sondern auch die vielen Kulturen die dort
friedlich nebeneinander  leben. So war natürlich auch eines unserer Ziele
Chinatown.
Die Geschichte von Singapurs Chinatown reicht bis auf das Jahr 1918 zurück, wo ein Teil des Gebietes südwestlich des Singapur Rivers, für die chinesische Volksgruppe reserviert wurde. Heute steht das Viertel unter Denkmalschutz und  die engen Gassen mit den liebevoll restaurierten Shophouses laden zum bummeln ein. Hier findet man Apotheken, Antiquitätengeschäfte, Bar, Restaurants und Läden die neben Produkte für den Alltag vor allem Souvenirs und Tempel-utensilien verkaufen.
Besonders interessant ist es Abends über die Food Street zu schlendern. Auf dieser Überdachten Straße teilen sich die Restaurants (auf den äußeren Hausseiten links und rechts) und die Garküchen (im mittleren Bereich) die Kundschaft. Die Restaurants sind preislich höher angesiedelt, mit Bedienung und man sitzt auf etwas bequemeren Stühlen. Die Garküchen haben feste Stände, sind wesentlich günstiger, haben die gleiche Auswahl an Gerichten und bereiten alles frisch vor den Augen der Kunden zu.  Man sitzt an einfachen Tischen, Getränke werden auf Wunsch gebracht. Das Essen ist einfach köstlich und sehr zu empfehlen.



Wieder mit dem Bus unterwegs, fragt man sich wer in diesen vielen Geschäften wohl Einkauft und was für eine Logistik nötig ist diese Stadt sauber zu halten. So eine Sauberkeit haben wir in noch keiner Großstadt erlebt.
Ein weiterer Bus stop ist
Clark und Boat Quay, den zwei Straßen die vor allem am Abend zu empfehlen sind. Hier findet man die Amüsier und Ausgehmeile von Singapur. Boat Quay ist eher ruhiger, familienorientierter und stilvoll. Hier treffen sich vor allem Angestellte auf ein Feierabend Getränk.
Am Clark Quay gibt es viele Open Air Restaurants mit einer Mischung aus einfachen Straßenrestaurants und gehobenen Restaurants. Hier steigt jeden Abend eine Party, bei guter Stimmung und Livemusik. Die  Preise haben es allerdings in sich. Für ein Jug Bier zahlt man locker 44 S$.

Wo man ebenfalls viel Geld loswerden kann, ist die
Orchard Road, weltbekannte Prachtstraße und Einkaufsmeile schlechthin. Luxushotels, Megakinos, Restaurants und Shopping-Komplexe wechseln sich
auf der der 2,5 km langen Orchard Road ab.

Für alle Natur-, und Pflanzenfreunde sollte der
Singapore Botanic Gardens ein weiteres Highlight sein.
Der Park ist mit seinen 60 Hektar und über 3000 tropischen Pflanzen in mehrere Bereiche aufgeteilt. Zu diesen gehören unzählige Pflanzen, Bäume, Sträucher, Blumen und eigens angelegte Seen für Wasserpflanzen, wie ebenso ein 5ha großes Stück Natur belassener Regenwald.
Neben dem Ginger Garden und dem Evolution Garden, befindet sich im Orchid Garden die größte Orchideen
Ausstellung der Welt. Es ist  einfach gigantisch mit wie viel Liebe und Sorgfalt dieser Garten angelegt und gepflegt wird. Durch die Weitläufigkeit des Parks sollte man ausreichend Zeit für den Besuch einplanen.
Der Besuch im Botanischen Garten ist kostenfrei. Für die Orchideen-Anlage bezahlt man pro Erwachsenen 5 SGD, was jedoch lohnenswert ist.

Die Serangoon Road ist Hauptstraße und zugleich das Herz des Viertels von Little India. Entlang der Straße befinden sich Restaurants und kleine Läden, die mit indischen Schriftzügen und Leuchtreklame verziert sind. Man kann in diese farbenfrohe Welt eintauchen und Düfte und indische Gewohnheiten hautnah erleben. Little India hat keine herausragenden Attraktionen, es sind vielmehr die Menschen die den Zauber dieses Viertels ausmachen. So ist es nicht verwunderlich, dass neben den vielen Goldshops und indischen Restaurants, noch kleine gemütliche und authentische Bars vorhanden sind. Man wird freundlich und zuvorkommend bedient, nur hat man den Eindruck, dass hier die Zeit stehen geblieben ist.

Zum Schluss noch eine Anmerkung, verpasst auf keinen Fall Singapur bei Nacht. Wie schon erwähnt, ist die Vergnügungsmeile Clarke Quay und Riverside Point, eine beliebte Adresse und echt erlebenswert. Von dort aus kann auch ein Teil der Lasershow des Resort Marina Bay Sand  gesehen werden.
Die Zeit in Singapur, ging für uns viel zu schnell vorbei und wir haben nur einen kleinen Bruchteil von dem gesehen, was die Stadt zu bieten hat. Wir wurden überall freundlich und zuvorkommend behandelt und fühlten uns immer sicher. Die Menschen leben hier friedlich nebeneinander und jeder akzeptiert die Lebensart des anderen. Die Stadt wird ihrem Ruf "sauberste Stadt der Welt" mehr als gerecht. Allerdings sollte jedem bewusst sein, das alles seinen Preis hat und die Lebenshaltungskosten für asiatische Verhältnisse sehr hoch sind.

 


Nach dem quirligen Großstadtleben kam nun der Zweite und entspannter Teil unserer Reise.
Wir flogen von Singapur nach Lombok / Indonesien, wo wir zwei Ziele im Auge hatten.


   
     

 


Die Gili- Inseln in Indonesien ...



sind eine kleine Inselgruppe vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Lombok. Die drei kleinen Sandinseln, Gili Air, Gili Meno und Gili Trawangan, die jeweils nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen, gehören zu den beliebtesten Tauch- und Schnorchelreviere der Gegend.

Unsere Anreise erfolgte über Lombok, von wo aus wir mit einem kleinen Speedboot zur Insel Gili Trawangan gebracht wurden.

Die Villa Ombak **** liegt im ruhigeren Teil der Insel und ist nur durch eine Sandpiste vom Strand getrennt. Das Hotel ist zwar schon älter, nach unserer Meinung aber das beste auf der Insel. Die Unterbringung erfolgt im Reihenbungalow, oder ein,- bzw. doppelstöckigen Bungalow, mit großer Terrasse und unterschiedlicher Ausstattung. Wir hatten ein Reihenbungalow (Superior) in ruhiger Lage, mit Open-Air-Dusche und geringer Entfernung zum Strand. Das Zimmer war groß, hell, sauber und mit Minibar, Fernseh, Radio, WLAN und Safe ausgestattet. Die Frühstücksauswahl war vielfältig und wie immer, für jeden Geschmack etwas dabei.

Für Hotelgäste gab es am Strand  kostenlose Liegen (mit super Auflagen) und  ausreichend Sonnenschutz. Eine Loungeecke mit gemütlichen Sitzsäcken und eine Strandbar, wo man nicht nur den Sonnenuntergang genießen konnte, rundete das Bild ab.
In der Anlage waren zusätzlich verschiedene Salzwasserpools mit Wasserfall und Swim-Up-Bar vorhanden. Ausreichend Sonnenliegen- und Schirme, sowie kostenlose Strandtücher waren auch hier vorhanden.
Aber warum sollte man einen Pool nutzen, wenn das Meer vor der Tür ist? Nun ja, wir mussten feststellen, dass es nicht ganz ungefährlich war, über große Fels,- und Korallenblöcke vom Strand ins und noch viel gefährlicher wieder aus dem Wasser zu gelangen. Ein Spaziergang am Strand, war in diesem Abschnitt nur bei Ebbe bedingt und nicht ohne Schuhe möglich.

Gili Trawangan ist die größte der drei Inseln und das
beste, es gibt keine Motor betriebene Fahrzeuge. Vorwärts kommt man mit
der Pferdekutsche, dem Fahrrad oder zu Fuß.
Entlang der Straße findet man zahlreiche Tauchschulen,
Bars, Restaurants, die typischen Souvenir Shops aber auch Outtlet-Zentren, zahlreiche Boutiquen und Money Changer.
Sehr verblüffend waren die vielen exklusiven Kochkurse die angeboten und genutzt wurden.

Wie in Asien üblich findet auch hier ein Nachtmarkt statt, und zwar jeden Abend. Viele hungrige und schaulustige Urlauber drängen sich um die große Anzahl der Ständen. Die Atmosphäre ist sehr hektisch und stressig, da innerhalb kurzer Zeit sehr viel verkauft wird. Zum Probieren oder den schnellen Hunger zu besänftigen, ist der Markt sicher super und günstig, aber für uns war ein nettes Abendessen am Strand eher angesagt.

Interessant ist ein Besuch bei Turtle Sanctuary. Es ist ein Projekt der beiden Inseln Gili Meno und Gili Trawangan, zum Schutz der Schildkröten. Die Kleinen werden in dieser Station aufgepäppelt und später in die Freiheit entlassen. Das Projekt wird ausschließlich von Spenden finanziert.

Ab dem Coral Beach 2 findet man einen schönen Sandstrand mit knallblauem, ruhigen Wasser das zum Baden einlädt. Die Beachbars haben gemütliche Sitzkissen mit Sonnenschirme, die beim Verzehr von Essen oder Drinks, kostenfrei zu Verfügung gestellt werden. Man verbringt den Tag bei guter Musik, kühlen Drinks und in schöner Umgebung. Wem das nicht reicht, kann hier auch ohne Schuhe am Wasser spazieren gehen. Wir waren gerne an diesem Strandabschnitt, allein um auf dem Weg dorthin, das bunte Treiben auf der Straße zu beobachten.



Zu einem weiteren Strandabschnitt gelangte man rechter Hand aus unserer Hotelanlage. Bei Ebbe kann man sehen, warum das Baden hier nicht ganz ungefährlich ist, denn das Riffdach kommt in diesem Teil sehr nah an den Strand. "Des einen Freud ist des anderen Leid", den hier war das Reich der Surfer. Shops gab es in dieser Richtung nicht mehr, nur noch eine handvoll Restaurants und Beachbars, von denen aus man den Surfern, bei guten Wellengang zuschauen konnte.

So vergingen 7 Tage auf Gili Trawangan, einer Insel die sehr gerne von Backpackern und Ausflüglern besucht wird. Man findet alle Klassen von Unterkunftsmöglichkeiten, Restaurants, Garküchen und Shops. Schnorcheln ist unserer Meinung mehr auf Gili Meno und Air zu empfehlen. Unsere Zeit dort war sehr interessant und erholsam, allerdings würden wie diese Insel nicht in der Hauptsaison besuchen.

 

Unser letztes Ziel war auf Lombok, das Boutique Hotel Qunci Villas****, welches direkt am Strand, etwas außerhalb von Senggigi liegt. Von der Rezeption aus bekommt man schon einen kleinen Einblick, in den gepflegt und wunderschön angelegten Garten, indem sich u.a. die verschiedenen Villen und Bungalows für die Gäste befinden.
Unser Gartenbungalow war groß und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. WiFi, Klimaanlage, Safe, sowie Minibar, Wasserkocher mit Instantkaffee und Tee, waren natürlich vorhanden. Das Bad ist hell und geschmackvoll ausgestattet, die Außendusche ein Traum. Im Bad waren zusätzlich noch Fön, Shampoo, Conditioner, Duschgel und Bodylotion vorhanden. Was will, oder braucht man mehr.  
Jeder Bungalow hat eine eigene Terrasse mit Loungemöbel.



Das sehr abwechslungsreiche á la Carte Frühstück kann im Restaurant oder auf der Terrasse mit einer einmaligen Aussicht auf das Meer eingenommen werden. Zu den Menues, die keine Wünsche offen lassen, bekommt man einen Obstteller und Saft nach Wahl. Hungrig muss hier keiner vom Tisch gehen.

Die drei Pools im Infinity-Stil, ein Nichtraucher-, Erwachsenen,- und gemischten Pool, waren sauber und sehr schön. Freie Liegen, Sonnenschirm und Badetüchern gab es zu jeder Tageszeit mehr als genug. Nachmittags wurden den Gästen kostenlos Obstspieße gereicht und pünktlich zum Sonnen-untergang, konnte man zu erschwinglichen Preisen (Happy Hour) seinen Cocktail genießen. Der Service war wirklich toll und ausnahmslos alle Mitarbeiter sehr freundlich und zuvorkommend. Wer übrigens außerhalb seines Bungalows das Internet nutzen möchte, kein Problem. WiFi funktioniert in der gesamten Anlage problemlos und kostenfrei.


Während unseres Aufenthalt auf Lombok haben wir einen Ausflug "Land und Leute" unternommen. Entlag der immer wieder auf und ab führenden Küstenstraße, fuhren wir Richtung Gunug Rinjani, ins Hochland. An den höher gelegenen Aussichtspunkten hat man einen tollen Blick, wie z.B. auf die Gili´s. Vorbei an Reisfeldern machten wir in einer kleinen Ortschaft Halt und besuchten einen Einheimischen Markt. Weiter auf dem Weg fuhren wir durch Dörfer und im Vergleich zu Bali war kaum ein Tourist zu sehen. Die Menschen leben hier ausschließlich von der Landwirtschaft. Wir besichtigten an diesem Tag noch eine traditionelles Haus, fuhren zu einem Wasserfall und schauten uns das fruchtbare Hochland mit seinen zahlreichen Anbauflächen, in einer fantastischen Bergwelt an. Hier ist der Tourismus im Vormarsch, denn die Bergketten vulkanischem Ursprungs laden  zu Wandertouren ein. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier zahlreich.




Direkt am feinen Sandstrand kann man bei Ebbe schön spazieren gehen. Links und rechts gibt es je ein Warung, wo man günstig und authentisch essen kann. Man sitzt direkt im Sand auf einfachen Bambusmöbeln. Das Essen ist sehr schmackhaft und hat abends im Fackellicht seinen besonderen Reiz. Unser Favorit war das Paradiso, hier kann man nicht nur gut essen, sondern sich auch für umgerechnet ca. 7 EUR eine Stunde massieren lassen.

Strandverkäufer gibt es auch, sie laufen einem aber nicht so hartnäckig nach wie anderorts. In die Anlage selbst dürfen sie nicht, sondern nur bis zur Mauer. Angeboten werden wie überall, Tücher, Decken, Shirts und Holzarbeiten. Handeln ist ein muss!

Wer mehr Abwechslung sucht, der nächste Ort Senggegi ist mit dem Taxi für 1- 2 EUR erreichbar. Es gibt eine Vielzahl von Restaurants und Bars, man sollte aber nicht zu viel erwarten. Lombok liegt noch weit weg vom Standard des Tourismus, der großen Schwester Bali. Souvenierläden oder Shops mit Tüchern, Shirts usw. haben wir nicht wirklich gefunden.
Zum Essen waren wir je zweimal im Taman (tolle Livemusik) und Bumbu (Ortseingang mit der roten Chili auf dem Schild).  In beiden war das Essen gut. Die Restaurants bieten als besondere Leistungen einen kostenlosen  Shuttelservice an !

Getreu dem Motto "der nächste Urlaub kommt bestimmt" hieß es nach 8 Tagen Abschied nehmen. Die Zeit im Qunci Villas war sehr schön und erholsam. Es gehört zu einer der schönsten Anlagen die wir besucht haben. Es gab einfach nichts zu meckern, dass Hotel ist unbedingt zu empfehlen.


                                                                                           Stand April 2015

 
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