Reiselust-Fernweh

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Hongkong /Philippinen

     

    
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Unterwegs in Asien


 Am 17. Mai 2012 ging es von Frankfurt in die Millionenmetropole Hongkong.

Hongkong ist eine Stadt aus technikbegeisterten Menschen und hohen traditionellen Werten. Die Stadt hat die höchste Bevölkerungsdichte, aber dennoch eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt. Es leben knapp 7 Mio. Einwohner in Hongkong. Kowloon City bildet mit zwei Millionen Einwohnern, vor Hongkong Island mit etwa 1,3 Millionen Einwohnern den heute am dichtesten besiedelten
Stadtteil. Um die Gegensätze dieser Stadt, zwischen
Harmonie und Hektik verstehen zu können, reicht es nicht
aus die Sehenswürdigkeiten abzuhaken, man muss die einzigartige Atmosphäre auf den Straßen und die Mentalität
der Menschen erleben.

In Hongkong angekommen wurden wir nach Erledigung
der Einreiseformalitäten in unser gebuchtes Stadthotel
dem YMCA Salisbury Hotel ***, in unmittelbarer Nähe des
Victoria Habour gefahren. Die Zimmer waren groß, sauber
und freundlich eingerichtet. Das Frühstück wurde in
Buffetform angeboten. Es  war reichhaltig und für jeden Geschmack etwas dabei.


Am nächsten Tag machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Wir hatte uns natürlich im Vorfeld erkundigt und suchten den direkten Weg zum Starferry, wo wir hofften die Anbieter
von BIG-BUS-TOURS zu treffen. Diese bieten durch Stadtrundfahrten eine hervorragende Möglichkeit Hongkong
auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt 3 Touren, die mittels Kopfhörer in 10 verschiedenen Sprachen begleitet werden.
Das beste daran ist, man kann an bestimmten Haltepunkten Ein,- und Aussteigen um sich die schönsten Highlights anzuschauen. So spart man sich den Reiseführer und kann sich ohne Zeitdruck umschauen. Wir haben die Bustour sofort für 2 Tage gebucht, diese beinhaltete zusätzlich 2 mal das Übersetzen mit der Starferry nach Hongkong Island, eine Nachtfahrt auf dem Victoria Harbour und eine Panoramatour (Nachttour) durch Kowloon. Wir waren einfach begeistert. Durch diese Touren hatten wir die Möglichkeit einen weitläufigen Eindruck von Hongkong zu gewinnen.

Eines unserer ersten Ziele war natürlich der Peak. Er ist
der höchstgelegene Punkt der Insel und kann mit einer
der ältesten und berühmtesten Zahnradbahnen der Welt
erreicht werden. Der Peak Tramway wurde 1888 eröffnet,
hat eine Gesamtlänge von 1,4 Kilometern und verfügt über
vier Zwischenstationen. Es werden jährlich mehr als vier
Millionen Menschen auf eine Höhe von 396 Metern über
dem Meeresspiegel hinauf befördert. Vom Gipfel aus hat
man einen fantastischen Panoramablick über die Stadt.
Auf der Tour durch Hongkong Island gab es viel zu entdecken, von traditionellen Tempeln und historischen Kolonialgebäuden
bis hin zu modernen Einkaufszentren und gigantischen Hochhäusern. Es war eine beeindruckende Fahrt.
Kowloon ist dagegen ein Schmelztiegel von hellem Neonlicht, Geschäften und Märkten. Hier pulsiert das Leben und man hat eine riesige Auswahl an Bars und Restaurants.

Hongkong hat aber noch eine andere Seite. Wenn man die geschäftige Stadt hinter sich lässt um den Süden von Hongkong Island zu entdecken hat man einen fantastischen Blick auf die üppige Vegetation und die Küste von Hongkong. Über diese Route gelangt man nach Aberdeen, wo wir eine Fahrt mit einem Sampan, einem traditionellen Fischerboot gemacht haben. Erwähnenswert ist auch der Ocean Park, die malerische Repulse Bay und der weltbekannte Stanley Market.

Ein magischer Anziehungspunkt war für uns abends der Victoria Harbour. Hier gab es neben modernen Schiffen und Ausflugsdampfern auch alte Nostalgische Schiffe zu bestaunen. Das alles bei einem faszinierenden Blick auf die Kulisse von Hongkong Island. Auf einem Teil der Promenade von Kowloon befindet sich die Avenue of Stars, die nach dem Vorbild des Hollywood Walk of Fame erschaffen wurde und die berühmtesten Personen ehrt, die das Hongkong-Kino in den vergangenen Jahrzehnten hervorgebracht hat.
Jeden Abend um 20 Uhr werden rund um den Victoria-Hafen auf beiden Seiten der Meerenge insgesamt 43 Hochhäuser eindrucksvoll mit LED-Lichtern, Suchscheinwerfern, Flutlichtern und Lasern für ca.15 Minuten in Szene gesetzt, wobei gleichzeitig passende Musik ausgestrahlt wird. Dieses aufwendige Multimedia-Spektakel führte bereits zu einem Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als "Weltgrößte dauerhafte Licht- und Soundshow". Ein Anblick den man sich bei einem Besuch von Hongkong eigentlich nicht entgehen lassen sollte !

Wer Hongkong hautnah erleben möchte, kein Problem. Ausgerüstet mit einem Stadtplan haben wir uns zu Fuß aufgemacht den Stadtteil von Kowloon zu erkunden.
Der Weg führte uns durch den Park von Kowloon der wunderschön angelegt und gepflegt ist. Dort konnten wir verschiedenen Gruppen bei ihren täglichen Übungen des Tai Chi beobachten.
Weiter ging es durch die Straßen vorbei an Einkaufszentren, Mode,-Schmuck und sonstigen Geschäften. Dazwischen immer wieder Restaurants und Cafes. Sehr interessant waren die kleinen Imbisse die ihre Ware im Fenster ausstellten. Es sah alles sehr sauber und schmackhaft aus.
Ein weiteres Ziel waren natürlich auch die Märkte. Ob nun reine Lebensmittel-, oder Textilmärkte, hier fand jeder etwas und handeln war Pflicht.


Nach vier wunderschönen und sehr eindrucksvollen Tagen,
               mussten wir leider Abschied nehmen.
Unser Weg führte uns zu unserem nächsten Ziel den



     

 

                Philippinen






Die Philippinen liegen im westlichen Pazifischen Ozean und gehören zu Südostasien. Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe von Vietnam im Westen, die Celebessee von Indonesien im Süden.
Der Archipel bildet den fünftgrößten Inselstaat der Welt nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan.
Das Klima der Philippinen lässt sich als zumeist tropisch und in den höheren Lagen der Gebirge als subtropisch bezeichnen.                                                              Wikipedia.de

Unser Ziel war Panglao, eine der vorgelagerten Inseln vor Bohol die mit zwei Brücken bei Tagbilaran mit dem Festland verbunden ist. Um die Insel herum gibt es zahlreiche Hotels und Ressorts, der bekannteste Strand auf der Insel ist der Alona Beach und befindet sich am südwestlichen Ende der Insel.
Wir hatten uns für Isis Bungalow-Anlage direkt an der Alona Beach entschieden. Die Anlage besteht u.a. aus 8 Bungalows,
4 Zimmern und einem Thai-Restaurant und liegt etwas abseits des Trubels. Die Bungalows sind hell und freundlich eingerichtet und wurden täglich zu unserer Zufriedenheit gereinigt. Das Frühstück war für uns sehr gewöhnungs- bedürftig, da Wurst und Speck in Thailand süßlich zubereitet werden und das nicht unbedingt unser Geschmack ist.
Am zweiten Tag fanden wir dann den richtigen Ort zum Frühstücken. Bei Jugalis Bistro bekam man was das Herz begehrt, auch selbst gebackenes Brot. Der Inhaber selbst war ein deutscher Auswanderer und wir staunten nicht schlecht wieviel solcher Restaurants es dort gab. Auch wenn Ihr darüber lacht, wir haben noch nie soweit von Deutschland entfernt, eine so gute Currywurst mit hausgemachtem Kartoffelsalat gegessen.

Der Strand war sehr schön und wurde in der Regel naturbelassen. Wer wollte konnte sich durch eine wohltuende Massage, Maniküre oder Pediküre am Strand unter Palmen, oder auf Wunsch im Hotelzimmer verwöhnen lassen.
Der Alona Beach ist für seine Tauchplätze bekannt. Touren sind bei den zahlreichen Tauchbasen oder diversen Anbietern am Strand zu buchen.

Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Restaurants und Bars direkt am Strand oder etwas Abseits. Die Abendstunden hatten ein besonderes Flair, da man das Essen bei Kerzenschein
direkt am Strand genießen konnte.
Die Philippinische Küche vereinigt spanisch-mexikanische, chinesische, indische, japanische und amerikanische Einflüsse. Fisch und Meeresfrüchte sind die Grundnahrungsmittel , wobei Fisch im einfachsten Fall schlicht gebraten mit Reis und Gemüse gegessen wird.

Wer dann irgendwann genug vom faulenzen und schwimmen hatte, konnte vor Ort bei verschiedene Anbietern Touren buchen um die Insel kennenzulernen. Die verschiedenen Touren werden zu günstigen Preisen angeboten und vermittelten einen kleinen Einblick in das Leben der Menschen und führt vorbei an historische Plätze und Bauwerke aus alter Zeit. (Hier handelt es sich um eine Sammelbus)


Touristische Orte waren u.a.:

In der Nähe von Taglibaran befindet sich das Blood-Compact-Denkmal. Es erinnert daran, dass hier um 1565 der Spanier Legaspi und der Häuptling Sikatuna ihr Blut mit Wein vermischt und zum Zeichen der Blutsbrüderschaft getrunken haben.

Die wohl bekannteste Attraktion über Wasser sind die 1268 Schokoladenhügel (Chocolate Hills), deren Höhe zwischen
40 und 120 Metern beträgt und die ihre Farbe von grün in der Regenzeit zu schokoladenbraun in der Trockenzeit wechseln.

Ein weiteres Highlight ist die Philippine Tarsier-Foundation die sich auf Bohol befindet. Tarsiere sind die kleinsten Primaten auf unserem Planeten. Sie erreichen eine Körpergröße zwischen 8 und 16 cm und dazu kommt dann noch ein Schwanz der bis knapp 30 cm Länge erreichen kann. Die Nachtaktiven Tiere sind sehr scheu und dürfen nur im Beisein der Angestellten und ohne Blitzlicht fotografiert werden.

Ca. 24 km entfernt von Tagbilaran befindet sich der Loboc River. Dort kann man auf einem sogenannten Floating Restaurant, für ca. 300 Peso ein komplettes philippinisches Buffet während einer Flussfahrt genießen. Dabei hat man einen Blick auf die üppige, tropische Vegetation an den Ufern des Loboc Rivers. Vorbei an Kokospalmen und Bananen-Hainen werden auf Flössen von Einheimischen Lieder und Tänze mit der Ukulele dargeboten.

Am 06. Juni ging für uns auch dieser Urlaub zu Ende. Wir haben auf dieser Reise wieder sehr nette Menschen kennengelernt und sind froh und dankbar über die Eindrücke die wir mit nach Hause nehmen durften. Alles noch ausführlicher zu erklären wäre an dieser Stelle zu langatmig geworden, deshalb könnt Ihr Euch bei weiteren Fragen wie immer melden.

                                                                                                                                Stand Juni 2012

 
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