Reiselust-Fernweh

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Halbinsel Samana



          


           
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Dominikanische Republic
  
Im Dezember 1492 landet Christoph Columbus
im Norden der Insel, die er Hispaniola nennt. Neben
Kuba ist sie die zweitgrößte Insel im Karibischen Meer.
Die Dominikanische Republik wird am 27 Februar 1844
gegründet und die Hauptstadt heißt Santo Domingo.

                                          Halbinsel Samana
                                     
Die Halbinsel Samana ist etwa 245 Kilometer nördlich von Santo Domingo. Sie ist bekannt für ihre langen
weißen Strände und Palmenhaine.
Unsere Reise nach Samana war zugleich unsere erste Fernreise . Wir hatten überhaupt keine Vorstellung was uns evtl. erwarten würde. Als erstes waren wir überrascht, was man so alles Flughafen nennt. Nun ja es hat aber alles wunderbar geklappt und wir wurden ziemlich schnell zu unserem Bus (was man so Bus nennt) zur Weiterfahrt gebracht. Es handelte sich um einen Transitbus mit einem kleinen Anhänger für das Gepäck. Die Klimaanlage war leider defekt und das offene Fenster brachte aufgrund der Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit auch nicht die gewünschte Abkühlung.
Es begann für uns schon ziemlich interessant und abenteuerlich, da die Busfahrt 4 Stunden dauern sollte. Wir konnten uns dies zwar nicht vorstellen, aber nachdem wir die Straßen und die Löcher darin sahen, wussten wir warum.
Die Fahrt ging entlang der gesamten Ostküste. Wir fuhren durch kleine Dörfer und eine wunderschöne Landschaft. Leider waren wir durch den langen Flug schon ziemlich müde und konnten unsere Augen kaum aufhalten. Was wir jedoch an ersten Eindrücken aufnahmen, schockte uns schon sehr und beschäftigte uns die ersten Tage. Wir hatten keine Vorstellung, das es noch solch eine Armut gibt und die Menschen trotzdem so glücklich wirkten. Vor den Hütten, wo die Einheimischen wohnten gab es eine offene Feuerstelle mit einem Topf. Das ganze Leben spielte sich im Freien ab. Die Wäsche wurde an der Straße oder an Büschen zum trocknen ausgelegt.

Wir hatten uns für das Hotel Casa Marina Bay ***+ entschieden. Angekommen im Hotel wurden die Formalitäten schnell erledigt und wir konnten noch zum Essen gehen (es war nach Ortszeit bereits 21:30 Uhr).
Die Zimmer befinden sich in zweistöckigen reihenhausartigen Gebäuden, sie sind sehr schön, sauber und freundlich eingerichtet.  Ausgestattet waren sie mit Klimaanlage, Föhn, Telefon, Sat-TV, Minibar,Mietsafe, Balkon oder Terrasse .

Die Anlage macht einen gepflegten Eindruck, die Rasenfläche reichte bis zum Sichelförmigen weißen Sandstrand. Liegen und Sonnenschutz waren ausreichend vorhanden. Von der Beach Bar aus, die sich unmittelbar am Strand befand, konnte man seine Drinks sogar im Wasser genießen. Tagsüber gab es keine Animation ( außer Volleyball ), abends gab es ein abwechslungsreiches Show Programm.

Das Essen war schmackhaft, reichlich und wurde am Buffet gereicht, wobei zwei Gerichte  frisch zubereitet wurden. Getränke gab es von 10 bis 2 Uhr. Und hier waren es die Cocktails die es uns angetan hatten.

AI beinhaltete in dieser Anlage u.a.Windsurfen, Segeln, Kajaks, Tretboote, Schnorchel Ausrüstung, Bogenschießen usw..
Und hier hat alles angefangen!  Wir haben dort das Schnorcheln für uns entdeckt. Durch ein vorgelagertes Riff war die Bucht sehr geschützt. An einigen Stellen hat man ein künstliches Riff geschaffen, wo man viele kleine Fische beobachten konnten. Diese sind sehr zutraulich, da man sie an Futter gewöhnt hat. Die Bucht  ist auch dafür bekannt ,dass man dort im Frühjahr regelmäßig die Buckelwale  beobachten kann.

Ausflüge wurden in großer Zahl angeboten. Man sollte auf jedenfall davon Gebrauch machen da die Ausflüge auf Samana schöner und die Entfernung zu den Orten nicht so weit sind.

Wir haben eine Jeep Safari gemacht. Sie führte uns ins Innere der Insel. Wir besuchten eine Plantage, wo man uns zeigte wie Ananas, Kaffee und Kakao angebaut und verarbeitet wurden. Weiterhin hatten wir die Möglichkeit, hautnah zu erfahren unter welchen Umständen die Menschen dort leben. Wir durften ihre Hütte besichtigen, was ein ungutes Gefühl auslöste, aber man erklärte uns, das die Einheimischen dafür einen kleinen Obolus erhalten, damit sie eine Schulausbildung für ihre Kinder bezahlen könnten.

Weiter ging es an einsame Strände und ins Gebirge, wo die Frauen noch stundenlang mit einem Wassergefäß auf dem Kopf zum nächsten Brunnen laufen.

Dieser Ausflug ist sehr zu empfehlen, da er wirklich einen Eindruck von Land und Leute vermittelt. Ein Tipp, nehmt Kaugummi oder Bonbons mit, die Kinder der Einheimischen freuen sich riesig.

                                                                       

 
 
 
 

Stand 2002

 
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